Nachhaltigkeit ist bei Lorenz Snack-World ein zentrales Thema – auch für die Ausrichtung der Supply Chain. Welche Emissionen im Logistiknetzwerk entstehen und wo Einsparungspotenziale liegen, bewertet und analysiert der Lebensmittelhersteller mit dem Logistics Designer von LOCOM. Die Simulation anhand detaillierter Leistungsdaten schafft Transparenz über Emissionen und Kosten und liefert eine fundierte Planungsgrundlage.
Mit bekannten Snacks wie Saltletts, Crunchips, NicNac’s und Naturals sowie Kunden in rund 100 Ländern ist Lorenz Snack-World einer der führenden Snack-Anbieter Europas.
Lorenz Snack-World ist einer der führenden Snack-Anbieter Europas. Über 3.000 Mitarbeiter sorgen dafür, dass bekannte Snacks wie Crunchips, Saltletts und NicNac‘s in rund 100 Ländern zum Knabbern bereit stehen.
Pro Jahr liefert Lorenz Snack-World ein Frachtvolumen von mehr als 1 Million Kubikmetern an seine Kunden, was 850.000 Paletten mit Knabberwaren entspricht. In der Hochsaison um Weihnachten und Silvester sowie im Karneval sind es bis zu 8.000 Paletten pro Tag im Warenausgang, die an Handelsketten, Einzelhändler und Convenience-Verkaufsstellen wie Kinos und Tankstellen versendet werden.
Durch die gesamte Wertschöpfungskette, vom Kartoffelanbau über Fertigung und Verpackung bis zum fertigen Produkt im Handel, zieht sich bei Lorenz Snack-World das Thema Nachhaltigkeit. Jeder Bereich trägt mit konkreten Maßnahmen dazu bei. Für die Logistik bedeutet das, Emissionen in der Supply Chain zu bewerten und Transportkapazitäten optimal auszunutzen – aus ökologischer und ökonomischer Sicht.
Lorenz Snack-World setzt bei der Ausrichtung der Logistik auf Nachhaltigkeit und eine detaillierte Planungsgrundlage mit Leistungen, Kosten und Emissionsdaten.
„Unser Ziel ist es, für die optimale Ausrichtung unserer Logistik eine zuverlässige Planungsgrundlage zu schaffen“, berichtet Johannes Busch, Leiter Logistik International bei Lorenz Snack-World. „Dazu gehören für uns Informationen über Kosten und Servicelevel genauso wie wissenschaftlich fundierte Emissionsdaten.“
Diese Planungsfaktoren können mit dem Logistics Designer anhand von Daten aus operativen Systemen und dem Handbuch für Emissionsfaktoren (HBEFA) des Umweltbundesamts detailliert bewertet werden.
„Da es für die Emissionsberechnung noch keine verbindlichen Normen gibt, ist eine transparente und nachvollziehbare Berechnungsmethodik das A und O“, betont Jürgen Schulz, Geschäftsführer bei LOCOM Consulting und Experte für Grüne Logistik. Das gilt sowohl für die verwendeten Emissionsfaktoren als auch für die zugrundeliegenden Leistungsdaten im Logistiknetz. Nur wenn die Emissionen auf Basis der Einzelsendungen berechnet und Konsolidierung, Auslastungen und Transportmittel berücksichtigt werden, kann die Ist-Situation genau bewertet werden. Erst dadurch können begründbar Handlungsfelder identifiziert und Verbesserungspotenziale erschlossen werden.
Lorenz Snack-World hat mit dem LOCOM Frachtenmanagementsystem CARGO, das seit 2008 erfolgreich im Einsatz ist, bereits eine detaillierte und verifizierte Datenbasis zur Verfügung. „Wir sind mit dem Frachtenmanagement und der Unterstützung von LOCOM sehr zufrieden und haben die Zusammenarbeit in Richtung Planung und Simulation erfolgreich ausgebaut“, resümiert Stefan Bender, Leiter Frachtmanagement bei Lorenz Snack-World.
Anhand detaillierter Leistungsdaten aus dem Frachtmanagement bewertet der Logistics Designer Kosten und Emissionen und ordnet diese verursachungsgerecht zu.
Bei der Einführung des Logistics Designers konnte Lorenz Snack-World die vorhandenen Leistungsdaten und Tarife aus CARGO übernehmen. Die Daten werden aus SAP auf Lieferungsebene in das Frachtenmanagementsystem importiert und stehen für Simulationen in beliebigem Umfang zur Verfügung – für bestimmte Zeiträume, Regionen oder Kunden. Der Logistics Designer bildet die Ist-Transporte, Bündelungsregeln und Tarife anhand der Modelle aus CARGO ab. Für die Emissionsbewertung ist die aktuelle Version des Handbuchs für Emissionsfaktoren (HBEFA 3.1) in der Software hinterlegt, das mit differenzierten Werten Verkehrsträger, LKW-Typen und Auslastungen berücksichtigt.
Die Schadstoffwerte werden zusammen mit den Kosten für jede einzelne Lieferung ausgewiesen und können nach beliebigen Kriterien verursachungsgerecht zugewiesen werden. Die Auswirkungen von Mengenschwankungen, Nachfrageverschiebungen und proaktiven Änderungen im logistischen Netzwerk auf Kosten und Emissionen können auf einem Detaillevel wie im operativen Betrieb bewertet und analysiert werden.
Lorenz Snack-World hat mit LOCOM und dem Einsatz des Logistics Designers die angestrebte Planungsgrundlage geschaffen: Transparenz über Kosten und Emissionen. Ausgehend von der Ist-Situation können die Supply-Chain-Verantwortlichen Optimierungspotenziale identifizieren und nachhaltige Strategien für die Logistik entwickeln.
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LOCOM in der Fachpresse
DVZ, 15.12.2011
Hartmann überarbeitet Logistiknetz – Medizinproduktanbieter nutzt Softwaretool für die Standort- und Routenplanung
LOG.Letter 12/2011
Green Logistics bei Lorenz Snack-World
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ipw - The magazine for the international pulp and paper industry, 11-12/2011
Green Logistics – between options, benefits and window dressing
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