Die Abteilung Operations Technology & Solutions Engineering bearbeitet als zentrale Stelle im Kühne+Nagel Konzern vielfältige Planungs- und Simulationsprojekte. Für Netzsimulationen setzt die Abteilung projektbezogen das Softwarepaket Logistics Designer ein.
Kühne+Nagel übernimmt als Logistikdienstleister weitreichende Funktionen für seine Kunden im Bereich Network & Supply Chain Engineering. Je nach Kundenanforderung erstellt Kühne+Nagel neutrale Konzeptvorschläge und implementiert diese entweder als LSP mit integrierten Leistungen im eigenen Netz oder als neutraler LLP. Beide Ansätze unterstützt die Abteilung Network & Supply Chain Engineering mit Sitz in Luxemburg und Delhi. Die Logistikexperten sind in den Bereichen Kontraktlogistik und Lead Logistics Solutions direkt für Kunden oder als interner Dienstleister für andere Abteilungen tätig.
Umfangreiche Projektpalette für Netzwerksimulation
Der Logistics Designer kommt dabei in verschiedenen Projekten für die Netzwerksimulation zum Einsatz – von kleinen Projekten mit rund 10 Arbeitstagen bis zum mehrjährigen Strategieprojekt. Ein wichtiger Bereich ist die Planung und Angebotserstellung für dedizierte Kundennetze. Aus verschiedenen Leistungen stellen die Netzwerkplaner individuelle Angebote zusammen und ermitteln die passende Tarif- und Abrechnungsbasis. Verschiedene Konfigurationen der Netze können dazu mit dem Logistics Designer simuliert und Kosten genau kalkuliert werden. Die erforderliche Preisstabilität wird durch die detaillierte Kalkulationsgrundlage, die Bewertung von Mengenänderungen und regelmäßiges Controlling mit dem Logistics Designer gesichert.
In Beratungsprojekten und für kontinuierliche Verbesserungsprojekte mit Bestandskunden kommt der Logistics Designer ebenfalls zum Einsatz. Die Ausgangssituation wird in der Software modelliert und mögliche Einsparungen aufgrund struktureller oder preislicher Veränderungen genau bewertet.
Rund 20 Projekte hat die Abteilung Operations Technology & Solutions Engineering bereits mit dem Logistics Designer bearbeitet. Dazu gehört unter anderem die Netzwerksimulation, Preiskalkulation und kontinuierliche Verbesserung eines High-Tech-Netzes mit 300.000 Sendungen pro Jahr; ein Planungsprojekt für ein komplexes Netz im Industriesektor mit 20 Crossdocks sowie die Neuausschreibung eines skandinavischen Netzes für schnelldrehende Konsumgüter (FMCG) mit aussagekräftiger Gegenüberstellung der Anbieter.
Software schafft Transparenz und standardisierten Workflow
Die Netzwerkplaner verfügen mit dem Logistics Designer über ein gemeinsames Werkzeug, das für Transparenz innerhalb der Projekte und einen standardisierten Workflow sorgt. "Wir setzen den Logistics Designer als strategisches Transport Management System ein, mit dem wir anhand von Auftragsdaten detaillierte Netzwerksimulationen erstellen können", erläutert Dirk Hanschur, Head of Corporate Network & Supply Chain Engineering bei Kühne+Nagel. Zukünftig soll der Einsatzbereich des Logistics Designers weiter ausgebaut werden. Neben Strukturen und Transportaufträgen sollen dann auch die Wirkungen auf Standorte und Bestände simuliert werden.
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